• Druckluftstrahlen
  • Wiederaufbereitungsanlagen
  • Höchstdruckwasserstrahlen
  • CO² und Trockeneis-Reinigung
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Untergrundvorbereitung

Der Untergrundvorbereitung im Korrosionsschutz im Schiffsbau und der Schiffssanierung fällt eine sehr bedeutende Rolle zu. Die Bauteile müssen schließlich für viele Jahre aggressivem Salzwasser und Wettereinflüssen trotzen. Unsere Experten sorgen auch in diesem Sektor für eine dauerhafte und hochwertige Beschichtung.

Druckluftstrahlen

Durch Beschleunigung mittels Druckluft wird ein Granulat, welches im Form von Grit (kantig) oder Shot (rund) verwendet wird, auf das Substrat geschossen und dadurch die vorhandene Beschichtung entfernt. Der Untergrund erhält eine Rauigkeit und damit sehr gute Oberflächeneigenschaften für die weiteren Behandlungsverfahren.

Früher wurde diese Art der Untergrundvorbereitung als Sandstrahlen bezeichnet. Dies ist aber heute nicht mehr korrekt, da kein Quarzsand mehr eingesetzt werden darf. Dieser enthält stark gesundheitsgefährdende Stoffe und ist verboten. Umgangssprachlich ist der Begriff Sandstrahlen aber in der Bevölkerung noch sehr verbreitet.

Verfahren:

  • Trockenstrahlen
  • Feuchtstrahlen (mit Wasserzugabe für weniger Staubentwicklung)
  • Sweepstrahlen (weniger Druck und mehr Abstand zum Substrat, bei verzinkten Bauteilen und zum Aufrauen von Beschichtungen bei der Überarbeitung)

Strahlmittel:

  • granulierte Hochofenschlacke
  • Eisensilikatgranulat
  • Granat

Wiederaufbereitungsanlagen

Gebrauchtes Strahlmittel wird auf der Baustelle zurückgesaugt und das Strahlmittel von Beschichtungsstoffresten gereinigt. Dadurch wird der Abfall und somit auch die Entsorgungskosten reduziert. Zudem ist weniger Lagerfläche für die Abfälle nötig. Dies lässt sich beispielsweise auch bei gefahrstoffhaltigen Beschichtungen (z. B. Asbest, PAK, Blei, PCB) anwenden.

Induktives Entschichten

Bei diesem Verfahren wird die Altbeschichtung durch ein Magnetfeld (ähnlich wie ein Induktionskochfeld) erwärmt und anschließend einfach abgeschabt. Hierbei werden relativ wenig Schadstoffe freigesetzt. Diese Technik eignet sich besonders zum Einsatz im Schiffsbau beim Entschichten von gefahrstoffhaltigen Beschichtungsstoffen und ist eines der sichersten und umweltfreundlichsten Entschichtungsverfahren auf dem Markt.

Höchstdruckwasserstrahlen (HDW)

Ähnlich wie bei einem Hochdruckreiniger wird Wasser unter hohem Druck (3000 bar) auf den zu bearbeitenden Untergrund aufgebracht und dadurch die vorhandene Beschichtung entfernt. Durch diesen hohen Druck können auch sehr dicke Beschichtungen schnell entfernt werden. Hierbei entstehen keine Stäube, sodass dieses Verfahren auch für das Entschichten von gefahrstoffhaltigen Beschichtungen geeignet ist. Das anfallende Wasser wird aufgefangen und über spezielle Filteranlagen und Sedimentationsbecken gereinigt. Das Höchstdruckwasserstrahlen kann auch mittels eines Roboters eingesetzt werden. Diese HDW-Roboter können horizontal und vertikal arbeiten und verringern den personellen Arbeitsaufwand und Wasserverbrauch. Auch der Einsatz von Gerüsten minimiert sich in einigen Fällen.

CO2 und Trockeneis-Reinigung

Hierbei wird CO2 oder Trockeneis unter Druck auf das Substrat gebracht und kühlt die vorhandenen Verunreinigungen ab. Durch die unterschiedlichen Ausdehnungsverhältnisse von vorhandenen Beschichtungen und Verunreinigungen kommt es zum „Abplatzen“ der Verunreinigungen vom Untergrund. Die Rückstände können dann einfach vom Untergrund abgefegt oder abgesaugt werden. Das ausgebrachte Reinigungsmittel verflüchtigt sich in der Umgebungsluft. Diese rückstandsfreie Verdunstung verursacht keine zusätzlichen Abfälle. Das spart Reinigungszeit und Entsorgungskosten.

  • Zum Ansprechpartner in:
  • Hamburg

  • Lingen

  • Wilhelmshaven

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